Immobilienpreise Mallorca 2026: Warum steigende Preise auf Mallorca nur die halbe Wahrheit sind

Mallorca bleibt gefragt – aber der Markt verändert sich
Der Immobilienmarkt auf Mallorca steht 2026 an einem interessanten Wendepunkt. Warum steigende Immobilienpreise auf Mallorca 2026 nur die halbe Wahrheit sind.
Die Preise steigen weiterhin. Gleichzeitig werden Kaufentscheidungen anspruchsvoller, Transaktionen dauern in vielen Fällen länger, und die Unterschiede zwischen sehr guten und durchschnittlichen Immobilien werden größer.
Auf den ersten Blick scheint das widersprüchlich: Wie können die Preise steigen, während sich der Markt gleichzeitig schwieriger anfühlt?
Die Antwort liegt in einer grundlegenden Veränderung des Marktes.
Die Nachfrage ist weiterhin hoch – aber Käufer werden selektiver, und der tatsächliche Marktwert einer Immobilie wird wichtiger.
Für Eigentümer bedeutet das: Die Frage ist heute nicht mehr nur, ob eine Immobilie auf Mallorca verkauft werden kann.
Die entscheidende Frage lautet:
Zu welchem Preis, in welchem Zeitraum und mit welcher Strategie?
Die Preise steigen weiter – aber langsamer
Die aktuellen Zahlen bestätigen zunächst die anhaltende Preisstärke des Marktes.
Nach den Daten von idealista lag der durchschnittliche Angebotspreis für gebrauchte Immobilien auf den Balearen im August 2026 bei 5.595 €/m² – der höchste Wert der gesamten Zeitreihe und ein Plus von 5,1 % gegenüber August 2025. Damit bleiben die Balearen die teuerste Region Spaniens.
Interessant ist dabei ein zweiter Blick auf die Dynamik: Die Balearen sind gleichzeitig die Region mit dem moderatestenAnstieg im Landesvergleich. Spanienweit lag das Plus im August bei 12,5 %.
Auch die Konkurrenzdaten zeigen dasselbe Bild einer Normalisierung. Fotocasa weist für die Balearen im August 2026 einen Anstieg von 5,3 % gegenüber dem Vorjahr aus – vor einem Jahr lagen die jährlichen Zuwachsraten dort noch über 15 %.
Das bedeutet:
Die Preise steigen weiterhin – aber das Wachstum normalisiert sich deutlich.
Auch regional zeigen sich klare Unterschiede. Palma lag im August bei rund 5.522 €/m² und damit 4,9 % über dem Vorjahreswert – im Monatsvergleich allerdings 0,3 % niedriger als im Juli. Innerhalb Palmas ist die Spreizung enorm: Während einzelne Zonen wie Portixol-Molinar bei rund 7.900 €/m² liegen, erreichen andere Stadtteile im August neue Höchststände, und wieder andere geben leicht nach.
Mallorca ist deshalb längst kein einheitlicher Immobilienmarkt mehr.
Mehr Nachfrage nach Qualität – weniger Toleranz für falsche Preise
Eine der wichtigsten Entwicklungen sehen wir nicht in den veröffentlichten Quadratmeterpreisen, sondern im Verhalten der Käufer.
Wer heute eine Immobilie auf Mallorca kauft, vergleicht genauer.
Lage, Zustand, Außenflächen, Meerblick, Pool, Energieeffizienz, rechtliche Situation, Renovierungsbedarf und natürlich der Preis werden immer stärker gegeneinander abgewogen.
Das führt zu einer zunehmenden Spreizung des Marktes:
Sehr gute Immobilien. Objekte in attraktiven Lagen, mit guter Ausstattung, klarer rechtlicher Situation und marktgerechtem Preis bleiben stark gefragt.
Durchschnittliche Immobilien. Hier wird der Preis entscheidender. Käufer verhandeln eher und vergleichen stärker mit Alternativen.
Überteuerte oder problematische Immobilien. Hier verlängert sich die Vermarktungsdauer spürbar.
Genau diese Differenzierung wird für Eigentümer in den kommenden Jahren entscheidend sein.
Eine der interessantesten Zahlen des Jahres 2026
Das neue Observatori de l’Habitatge de les Illes Balears (OHIB), das die balearische Landesregierung im September 2026 mit 23 Indikatoren online gestellt hat, liefert eine Zahl, die für Eigentümer und Makler besonders relevant ist:
Die auf Immobilienportalen angebotenen Preise lagen 2025 im Durchschnitt mehr als 38 % über den tatsächlich erzielten Kaufpreisen – gemessen an den Daten der balearischen Steuerbehörde ATIB. Im Vergleich mit der Statistik des Registerverbands (Colegio de Registradores) beträgt der Unterschied immer noch mehr als 31 %.
Wie groß die Lücke ist, zeigt ein direkter Vergleich: Während idealista für die Balearen im August 2026 einen Angebotspreis von 5.595 €/m² ausweist, liegt der beurkundete Durchschnittspreis laut Registerverband im zweiten Quartal 2026 bei 4.311 €/m².
Wichtig zur Einordnung: Hier werden zwei unterschiedliche Durchschnitte verglichen, nicht dieselbe Immobilie. Angebotsbestände und tatsächlich verkaufte Objekte unterscheiden sich in Zusammensetzung, Größe und Lage. Die Zahl bedeutet also nicht, dass jede Immobilie 38 % über dem Marktwert angeboten wird.
Sie zeigt aber sehr deutlich:
Ein Angebotspreis ist nicht automatisch ein Marktpreis.
Und genau hier entsteht eine der wichtigsten Aufgaben eines professionellen Maklers.
Eine Immobilie möglichst hoch einzupreisen ist nicht zwangsläufig die beste Strategie.
Denn ein zu hoher Einstiegspreis kann dazu führen, dass die Immobilie lange am Markt bleibt, Interessenten verliert und später durch Preisreduzierungen an Dynamik einbüßt.
Ein gut gewählter Angebotspreis dagegen spricht von Anfang an die richtige Käufergruppe an und schafft eine bessere Verhandlungsposition.
Mallorca hat weiterhin ein strukturelles Angebotsproblem
Trotz der hohen Preise besteht auf den Balearen weiterhin ein erheblicher Wohnungsmangel.
Nach Angaben des OHIB ist die Bevölkerung der Balearen zwischen 2000 und 2025 um 46,3 % gewachsen, während der Wohnungsbestand im gleichen Zeitraum nur um 31,5 % zunahm. Daraus errechnet das Observatorium ein kumuliertes Defizit von rund 17.000 Wohnungen – wobei es selbst darauf hinweist, dass diese Schätzung nicht zwingend der tatsächlichen Nachfrage entspricht.
Gleichzeitig versucht die Regierung, die Angebotsseite auszuweiten: Mehr als 10.000 bezahlbare Wohnungen befinden sich derzeit in unterschiedlichen Planungs- und Genehmigungsstadien.
Das ist langfristig relevant.
Denn solange das Angebot strukturell knapp bleibt, gibt es einen wichtigen stabilisierenden Faktor für den Immobilienmarkt.
Der internationale Käufer bleibt entscheidend
Mallorca ist kein rein lokaler Immobilienmarkt.
Der Anteil ausländischer Käufer bleibt außergewöhnlich hoch. Im zweiten Quartal 2026 entfielen auf den Balearen 32,27 % der registrierten Wohnungskäufe auf ausländische Käufer – der höchste Wert aller spanischen Regionen. Bundesweit erreichte die ausländische Nachfrage mit 15,98 % einen historischen Höchststand.
Für uns besonders relevant: Unter den internationalen Käufern in Spanien liegen Briten (6,99 %), Niederländer (6,94 %) und Deutsche (6,11 %) an der Spitze.
Auch die Preisunterschiede sind bemerkenswert.
Nach Angaben des OHIB lag 2025 der durchschnittliche Kaufpreis einer von einem spanischen Käufer erworbenen Wohnung bei rund 304.120 €. Bei ausländischen Käufern lag der Durchschnitt bei rund 548.662 € – also rund 80 % höher.
Für Eigentümer bedeutet das:
Die richtige internationale Positionierung einer Immobilie kann einen erheblichen Unterschied machen.
Eine Immobilie wird nicht einfach „auf Mallorca“ verkauft. Sie wird an eine bestimmte Zielgruppe verkauft.
Und diese Zielgruppe muss gefunden, angesprochen und überzeugt werden.
Gleichzeitig wird der Markt weniger liquide
Die Transaktionszahlen zeigen, dass wir nicht von einem uneingeschränkten Boom sprechen können.
Im zweiten Quartal 2026 gingen die spanischen Wohnungsverkäufe gegenüber dem Vorquartal um 5,7 % und gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,3 % zurück – das zweite Minusquartal in Folge.
Im Juli 2026 lagen die Wohnungsverkäufe in Spanien nach vorläufigen Zahlen des Registerverbands sogar 7,7 % unter dem Vorjahresmonat, der stärkste Rückgang seit über zwei Jahren. Auf den Balearen fiel das Minus mit rund 15,6 % noch deutlicher aus.
Das ist ein wichtiger Unterschied:
Preise und Transaktionsvolumen müssen sich nicht in dieselbe Richtung bewegen.
Ein Markt kann steigende Preise und gleichzeitig weniger Transaktionen haben. Genau das ist eine treffende Beschreibung der aktuellen Situation:
knappes Angebot + hohe internationale Nachfrage + höhere Preise + selektivere Käufer.
Für Eigentümer heißt das vor allem eines: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Immobilie „von selbst“ verkauft, sinkt.
Unsere Einschätzung: Was erwartet Mallorca in den kommenden Jahren?
Wir gehen nicht davon aus, dass Mallorca kurzfristig in einen flächendeckenden Preisverfall gerät.
Dafür sprechen die weiterhin hohe internationale Nachfrage, die begrenzte Verfügbarkeit von Grundstücken und Wohnraum sowie die strukturelle Attraktivität der Insel.
Gleichzeitig erwarten wir keine Rückkehr zu den außergewöhnlich hohen Preissteigerungsraten der vergangenen Jahre.
Unser Basisszenario ist deshalb ein Markt mit moderaterem Preiswachstum und deutlich stärkerer Differenzierung:
- Gute Immobilien bleiben gefragt.
- Sehr gute Immobilien können weiter überdurchschnittlich performen.
- Durchschnittliche Immobilien werden stärker über den Preis verkauft.
- Überteuerte Immobilien bleiben länger am Markt.
- Rechtliche und bauliche Probleme werden zunehmend zum Verkaufshemmnis.
Der Markt wird damit nicht schwächer.
Er wird professioneller.
Was bedeutet das für Eigentümer?
Für Eigentümer ist 2026 aus unserer Sicht vor allem eines wichtig:
Nicht den höchsten theoretischen Preis anzustreben, sondern die richtige Verkaufsstrategie zu entwickeln.
Dazu gehört eine realistische Bewertung auf Basis von:
- vergleichbaren Immobilien
- tatsächlichen Marktbewegungen und beurkundeten Kaufpreisen
- Mikrolage
- Zustand und Ausstattung
- Grundstück und Außenflächen
- Meerblick
- rechtlicher Situation
- aktueller Konkurrenz
- internationaler Nachfrage
Denn zwischen einem Wunschpreis, einem Angebotspreis und einem tatsächlich erzielbaren Verkaufspreis können erhebliche Unterschiede liegen.
Was sich auch für Makler verändert
Der klassische Makler, der eine Immobilie fotografiert, auf Portalen einstellt und auf Anfragen wartet, wird es in einem zunehmend differenzierten Markt schwerer haben.
Professionelle Immobilienvermarktung muss heute deutlich mehr leisten. Bei Bulldog Real Estate betrachten wir dabei drei Bereiche als entscheidend.
1. Know the Value
Wir analysieren nicht nur vergleichbare Angebote, sondern betrachten die Immobilie im Kontext ihres tatsächlichen Marktumfelds – inklusive der Frage, was in der Mikrolage wirklich bezahlt wird.
2. Show the Value
Eine hochwertige Immobilie muss auch hochwertig präsentiert werden.
Professionelle Fotografie, 360°-Rundgänge, Video, Drohnenaufnahmen, aussagekräftige Exposés und eine gezielte digitale Vermarktung machen den tatsächlichen Wert einer Immobilie sichtbar.
3. Reach the Right Buyer
Mallorca ist ein internationaler Markt.
Deshalb reicht es nicht aus, eine Immobilie einfach online zu stellen. Entscheidend ist, die passende Käufergruppe zu identifizieren und gezielt anzusprechen.
Unser Fazit
Mallorcas Immobilienmarkt steht 2026 nicht vor einem einfachen „Boom oder Crash“-Szenario. Die Realität ist differenzierter.
Die Preise steigen weiter, gleichzeitig werden Käufer anspruchsvoller.
Das strukturelle Wohnungsdefizit und die internationale Nachfrage sprechen für eine weiterhin starke Marktposition Mallorcas. Gleichzeitig zeigen die rückläufigen Transaktionszahlen, dass nicht mehr jede Immobilie automatisch schnell und zu jedem Preis verkauft wird.
Für Eigentümer wird deshalb die Qualität der Verkaufsstrategie immer wichtiger.
Denn in einem Markt wie Mallorca entscheidet nicht nur die Immobilie über den Verkauf.
Entscheidend ist, wie sie positioniert, präsentiert und verhandelt wird.
Möchten Sie wissen, welchen Marktwert Ihre Immobilie aktuell tatsächlich hat?
Wir analysieren Ihre Immobilie, ihre Mikrolage und das aktuelle Wettbewerbsumfeld und entwickeln daraus eine individuelle Verkaufsstrategie.
Bulldog Real Estate Mallorca
Data. Marketing. Negotiation. Results.
Quellen
- idealista, Preisbericht Verkauf Balearen, August 2026: https://www.idealista.com/sala-de-prensa/informes-precio-vivienda/venta/baleares/
- idealista News, Preise Palma August 2026: https://www.idealista.com/news/inmobiliario/vivienda/2026/09/11/912488-el-precio-de-la-vivienda-en-palma-sigue-por-las-nubes-en-agosto-5-522-euros-m2
- Observatori de l’Habitatge de les Illes Balears (OHIB): https://ohib.caib.es
- Colegio de Registradores, Estadística Registral Inmobiliaria 2. Quartal 2026: https://www.registradores.org/documents/d/guest/eri_2t_2026
- Colegio de Registradores, vorläufige Zahlen Juli 2026 (Berichterstattung): https://www.infoconstruccion.es/noticias/20260907/compraventa-vivienda-julio-2026-hipotecas
- Fotocasa, Immobilienindex Balearen August 2026: https://www.fotocasa.es/fotocasa-life/sector/como-es-el-mercado-de-la-vivienda-en-baleares/
Stand: September 2026. Alle Angaben ohne Gewähr; Marktdaten und Einschätzungen können sich kurzfristig ändern.
Für wen ist Mallorca noch da? Villenboom, private Golfplätze und die Frage, die niemand laut stellt

Für wen ist Mallorca noch da? Villenboom, private Golfplätze und die Frage, die niemand laut stellt
546 Hektar in drei Jahren. 5 neue Villen pro Woche. Private Golfplätze über übernutzten Grundwasserleitern. Was der Bauboom im ländlichen Raum Mallorcas bedeutet und warum die Antwort nicht einfach ist.
Januar 2026 · Lesezeit ca. 5 Min.
Es gibt Nachrichten, die man als Immobilienmakler auf Mallorca lieber nicht kommentieren würde. Nicht weil man keine Meinung hätte. Sondern weil die Frage, die dahintersteckt, unbequem ist auch für die eigene Branche.
Die Umweltinitiative Terraferida hat sie trotzdem gestellt. Laut. Mit Zahlen. Und mit Luftaufnahmen.
Was Terraferida veröffentlicht hat
Terraferida ist kein neuer Name auf Mallorca. Die Umweltorganisation war jahrelang aktiv, verschwand dann für eine Weile von der Bildfläche und ist seit Anfang 2026 mit neuer Energie zurück.
Ihre aktuelle Studie analysiert, wie der ländliche Raum auf Mallorca zwischen 2021 und 2024 bebaut wurde. Das Ergebnis: 546 Hektar versiegelte Fläche in drei Jahren. Umgerechnet sind das knapp 800 Fußballfelder. Oder anders gesagt: Jede Woche entstehen fünf neue Villen im ländlichen Raum der Insel.
57 Prozent dieser neu bebauten Flächen entfallen auf Einfamilienhäuser, Villen und großzügige Wohnanwesen. Ob sie touristisch genutzt werden oder nicht, geht aus der Statistik nicht hervor.
Besondere Aufmerksamkeit erregten Luftaufnahmen, die private Golfplätze auf mindestens drei Luxusanwesen zeigen. Zwei davon, in den Gemeinden Manacor und Llucmajor, haben Terraferida dazu veranlasst, beim balearischen Ministerium für Wasserkreislauf Anzeige zu erstatten. Beide Golfplätze befinden sich laut der Initiative über übernutzten Grundwasserleitern. Das eine Anwesen in Manacor umfasst eine Gesamtfläche von fast 60.000 Quadratmetern.
Die Forderung von Terraferida ist klar: Die Behörden sollen prüfen, ob durch diese Anlagen die Wasserressourcen der Insel gefährdet werden.
Was die Makler sagen
Der Verband der ausländischen Immobilienmakler ABINI hat auf die Studie reagiert und tut das, was Verbände in solchen Situationen meistens tun: differenzieren.
Private Golfplätze seien kein Massenmarkt und keine spekulativen Projekte. Käufer von Luxusfincas im ländlichen Raum suchten in der Regel Ruhe, Naturverbundenheit und Nachhaltigkeit, nicht solche Annehmlichkeiten. Der Anstieg der Bautätigkeit müsse im Kontext einer anhaltend hohen Wohnraumnachfrage und eines eklatanten Mangels an verfügbarem Bauland gesehen werden.
Das Argument ist nicht ohne Substanz. Wer im urbanen Raum kein passendes Objekt findet, weicht auf den ländlichen Raum aus. Das ist keine Spekulation, das ist Marktlogik.
ABINI teilt dabei ausdrücklich die Sorge um Landschaft und Identität der Insel. Die Antwort des Verbands ist aber nicht das Verbot, sondern die Regulierung: strengere Kriterien zur landschaftlichen Integration, mehr behördliche Kontrolle, konsequentere Inspektionen.
Zwei Positionen. Beide mit Argumenten. Beide mit blinden Flecken.
Wer Terraferida zuhört, hört eine Insel die sich selbst verliert. Wer ABINI zuhört, hört einen Markt der auf Nachfrage reagiert – im Rahmen der geltenden Regeln.
Beide haben recht. Und beide greifen zu kurz.
Terraferida zeigt eindrücklich was passiert, aber nicht warum es passiert. Die Nachfrage nach ländlichen Premiumimmobilien auf Mallorca ist real, strukturell und international getrieben. Sie verschwindet nicht durch Verbote. Sie verlagert sich.
ABINI wiederum hat recht, dass regulierte Bebauung nicht dasselbe ist wie Wildwuchs. Aber die Frage, ob jeder regulierte Bau auch sinnvoll ist, bleibt offen. Ein privater Golfplatz über einem übernutzten Grundwasserleiter mag legal sein. Ob er klug ist, ist eine andere Frage.
Was wirklich fehlt
Mallorca hat ein strukturelles Problem, das weder Verbote noch Marktlogik alleine lösen können: zu wenig Bauland im urbanen Raum, zu viel Druck auf den ländlichen Raum, und eine politische Debatte die zwischen Extremen pendelt statt Lösungen zu suchen.
Was fehlt ist ein ehrliches Gespräch darüber, welche Art von Wachstum die Insel verträgt und welche nicht. Nicht jedes Bauprojekt im ländlichen Raum ist gleich. Eine Finca die sich in die Landschaft einfügt ist etwas anderes als ein Anwesen mit eigenem Golfplatz über einem Grundwasserleiter.
Diese Unterscheidung zu treffen, das wäre die eigentliche Aufgabe der Politik. Und der Branche.
Die Frage, die niemand laut stellt
800 Fußballfelder in drei Jahren. Fünf Villen pro Woche. Private Golfplätze auf geschütztem Landboden.
Das sind keine abstrakten Zahlen. Das ist die Insel, auf der wir leben und arbeiten. Und die Frage, die am Ende bleibt, ist keine immobilienwirtschaftliche:
Für die, die hier seit Generationen leben. Für die, die hierhergekommen sind um zu bleiben. Für die, die sich eine Finca mit Golfplatz leisten können. Oder für alle drei, in einer Form, die die Insel selbst nicht zerstört?
Es gibt keine einfache Antwort. Aber es ist höchste Zeit, die Frage zu stellen.
„Inquiokupas“: Wenn die Luxusvilla zur Falle wird

Mallorca Immobilien | Mietrecht Spanien | Hausbesetzung Mallorca 2025
Son Vida, Portals, Santa Ponça, Port de Pollença – mehr als 200 Luxusvillen auf Mallorca sollen seit vergangenem Sommer von einer neuen, organisierten Form der Hausbesetzung betroffen sein. Die Täter nutzen dabei nicht die klassische illegale Besetzung leerstehender Immobilien, sondern eine perfide rechtliche Grauzone im spanischen Mietrecht.
Das Schema: Legal einziehen – nie wieder ausziehen
Wer eine Immobilie auf Mallorca vermietet, geht heute ein Risiko ein, das vor wenigen Jahren noch unbekannt war. Die Täter mieten Luxusvillen zunächst völlig regulär an – für Wochen, Monate oder per Langzeitmietvertrag. Kurz nach dem Einzug stellen sie die Zahlungen ein und signalisieren den Eigentümern, dass sie die Immobilie nur gegen hohe Geldsummen wieder verlassen werden.
Im Spanischen hat sich für dieses Phänomen bereits ein eigener Begriff etabliert: Inquiokupas. Eine Wortschöpfung aus inquilinos (Mieter) und okupas (Hausbesetzer). Anders als bei einer klassischen Hausbesetzung ist der rechtliche Fall völlig anders gelagert, wenn Mieter trotz gültigem Mietvertrag die Zahlungen einstellen und eine Räumung verweigern. Genau das macht das Phänomen für Eigentümer von Mallorca-Immobilien so gefährlich: Die Betroffenen haben einen Mietvertrag unterschrieben und sind damit erst einmal rechtlich im Haus.
150.000 Euro – ohne Beleg, ohne Schutz
Laut einem namentlich nicht genannten Ermittler entscheiden sich viele Betroffene letztlich für außergerichtliche Einigungen. „Niemand hat Interesse daran zuzugeben, dass er 150.000 Euro oder mehr schwarz bezahlt hat, damit ein Inquiokupa seine Luxusvilla verlässt.“ Diese Summen seien „keine Ausnahme.“
Das erklärt, warum das Ausmaß des Problems lange unterschätzt wurde: Die Dunkelziffer ist enorm. Wer eine Millionenvilla auf Mallorca besitzt, zahlt lieber diskret als monatelang auf den Rechtsweg zu warten und dabei öffentlich als Opfer dazustehen. Betroffen sind besonders Nicht-Residenten und ausländische Eigentümer, die ihre Ferienimmobilie auf Mallorca saisonal vermieten oder längere Zeit leer stehen lassen.
Warum das spanische Mietrecht zum Problem wird
Spanien hat historisch ein kompliziertes Verhältnis zu Hausbesetzungen und Mietstreitigkeiten. Das staatliche Wohnungsbaugesetz schafft erhebliche Rechtsunsicherheit für Vermieter: Mieter können sich als „schutzbedürftig“ deklarieren, die Miete einstellen und sind dennoch schwer zu räumen. Die Folge: Viele Eigentümer von Mallorca-Immobilien ziehen es inzwischen vor, ihre Objekte gar nicht mehr auf dem freien Mietmarkt anzubieten.
Es gibt jedoch einen ersten gesetzgeberischen Fortschritt: Seit April 2025 ist eine Gesetzesnovelle in Kraft, die Zwangsräumungen in Spanien innerhalb von rund 15 Tagen ermöglichen soll ein verkürztes Verfahren für die Straftatbestände der „Usurpation“ und des „Hausfriedensbruchs“, mit Gerichtsbeschlüssen innerhalb von sieben bis acht Tagen. Ob das in der Praxis auch für Inquiokupa-Fälle greift, bei denen ein gültiger Mietvertrag besteht, bleibt juristisch noch offen.
Immobilie auf Mallorca vermieten: Was Eigentümer jetzt wissen müssen
Das Inquiokupa-Risiko lässt sich durch vorausschauendes Handeln erheblich reduzieren. Wer seine Mallorca-Immobilie vermieten möchte, sollte folgende Grundregeln beherzigen:
Mieterprüfung konsequent durchführen. Bonitätsnachweise, spanische CIRBE-Auskunft oder deutsche Schufa, Referenzen und Reisepässe. Alles schriftlich dokumentiert vor Unterzeichnung des Mietvertrags. Organisierte Tätergruppen scheuen lückenlose Prüfprozesse.
Kurzzeitmietverträge bevorzugen. Je kürzer die Laufzeit, desto geringer das rechtliche Risiko. Wer langfristig vermietet, sollte das ausschließlich über einen auf spanisches Mietrecht spezialisierten Anwalt auf Mallorca abwickeln.
Sofort anwaltlich reagieren. Bei erstem Zahlungsausfall keine Verhandlungen führen! Umgehend rechtliche Schritte einleiten. Ein neues Polizeiaktionsprotokoll erlaubt der Polizei, Besetzungen sofort zu beenden, wenn die Besetzer keinen rechtmäßigen Aufenthaltstitel vorweisen können. Diese Möglichkeit besteht nur, wenn Eigentümer schnell handeln.
Keine Schwarzzahlungen. So verlockend eine schnelle außergerichtliche Lösung erscheint: Wer zahlt, bestätigt das Geschäftsmodell der Täter und finanziert den nächsten Fall.
Fazit: Vermietung auf Mallorca erfordert heute mehr Sorgfalt denn je
Das Inquiokupa-Phänomen ist kein Randproblem mehr. Mehr als 200 Luxusimmobilien auf Mallorca sollen seit vergangenem Sommer betroffen sein und die organisierten Netzwerke dahinter werden professioneller. Wer eine Villa auf Mallorca kaufen, besitzen oder vermieten möchte, muss das Thema Mietrecht und Eigentümerschutz heute von Anfang an mitdenken.
Sorgfalt bei der Vermietung ist kein Nice-to-have mehr. Sie ist Teil des Investitionsschutzes.
Haben Sie Fragen zum Schutz Ihrer Mallorca-Immobilie? Die Berater von Bulldog Real Estate helfen Ihnen, die richtigen Vorkehrungen zu treffen.
Die Mietkrise auf Mallorca: Eine Zeitbombe – und wer sie entschärfen soll
Tausende auslaufende Verträge, politisches Versagen auf allen Ebenen und ein Dekret, das scheiterte bevor die Tinte trocken war. Was Mieter und Eigentümer jetzt wissen müssen.
8. Mai 2026·Lesezeit ca. 5 Min.
Wer auf Mallorca zur Miete lebt, blickt auf ein Jahr der Entscheidungen — und der Enttäuschungen. Was sich auf dem Wohnungsmarkt der Balearen gerade zusammenbraut, ist keine plötzliche Krise. Es ist das Ergebnis einer langen Kette aus politischer Untätigkeit, einer boomenden Tourismuswirtschaft und einem Corona-Effekt mit Zeitverzögerung.
Die Lage: Was 2026 so besonders macht
Der Kern des Problems liegt in einem einfachen juristischen Mechanismus: In Spanien können Vermieter nach fünf Jahren Vertragslaufzeit den Mietpreis vollständig neu festsetzen — ohne Kappungsgrenze, ohne Obergrenzen, wie sie in Deutschland üblich sind. Genau diese Fünfjahresfrist endet 2026 für Tausende Verträge, die im Pandemiejahr 2021 zu vergleichsweise günstigen Konditionen abgeschlossen wurden.
Personen auf den Balearen sind von auslaufenden Mietverträgen betroffen — die höchste prognostizierte Belastung ganz Spaniens.
Laut dem spanischen Sozialministerium laufen 2026 auf den Balearen insgesamt 24.456 Mietverträge aus. Die Betroffenen müssen im Schnitt mit Mehrkosten von rund 385 Euro pro Monat rechnen — das entspricht einer Jahresbelastung von über 4.600 Euro. Die Immobilienbranche hält diese Schätzung für zu optimistisch: der Präsident des balearischen Maklerverbands API rechnet im Schnitt sogar mit Steigerungen von rund 500 Euro monatlich.
69.210
Zum Vergleich: Der spanienweite Durchschnitt liegt bei rund 1.735 Euro Mehrkosten pro Jahr. Die Balearen sind damit Spitzenreiter — und das ist kein Titel, den man sich wünscht.
„Die Mieten sind seit drei Jahren um 27 Prozent gestiegen, die Kaufpreise um 30 Prozent. Das ist das Ergebnis Ihrer Politik.“LLUÍS APESTEGUIA, MÉS PER MALLORCA, IM BALEARENPARLAMENT
Kein Mietdeckel — und ein klares politisches Statement
Die konservative Regionalregierung der Balearen unter Ministerpräsidentin Marga Prohens (PP) lehnt die Instrumente der Zentralregierung zur Mietpreisbegrenzung konsequent ab. Im Balearenparlament stimmten PP und Vox gegen einen Antrag, Teile der Inseln zu offiziell „angespannten Wohnungsmärkten“ zu erklären — ein Status, der den Weg für staatlich gedeckelte Mieten geöffnet hätte.
Die Opposition nennt das eine Alibi-Maßnahme. Und die Zahlen geben ihr zumindest teilweise recht: Freiwilligkeit ist kein verlässliches Instrument in einem Markt, in dem Vermieter nach Jahren mit gedeckelten Preisen nun einen deutlichen Nachholeffekt erwarten.
Prohens‘ Argument: Die Mietpreisbremse reduziere das Angebot, statt es zu erhöhen. Als Beleg verweist sie auf ein Gutachten zu Katalonien, wo das Mietangebot im ersten Jahr nach Einführung einer Preisbremse um rund 20 Prozent gesunken sein soll. Stattdessen setzt die Regierung auf freiwillige Steueranreize: Vermieter, die 2026 auf Mieterhöhungen verzichten, sollen steuerlich entlastet werden.
HINTERGRUND
Das Mietbarometer 2025 zeigt eine leichte Abschwächung: Die Preissteigerungen gingen von +11,3 % (2024) auf +5,9 % (2025) zurück. Doch der Grund ist kein gestiegenes Angebot — sondern schlicht, dass Mieter die Grenze ihrer Zahlungsfähigkeit erreicht haben. Auf den Balearen geben Mieter inzwischen nahezu die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen aus.
Das gescheiterte Dekret: Madrid versucht es — und scheitert
Am 20. März 2026 griff die spanische Zentralregierung zu einem außerordentlichen Mittel: Per Real Decreto-ley 8/2026 — begründet mit den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs — wurden zwei Sofortmaßnahmen eingeführt. Erstens eine außerordentliche Verlängerungsoption: Mieter konnten bei ihrem Vermieter eine Vertragsverlängerung von bis zu zwei Jahren beantragen — bei unveränderten Konditionen. Zweitens ein Mietanpassungsdeckel von 2 % pro Jahr bis Ende 2027.
Das Dekret trat sofort in Kraft und galt ab dem 22. März 2026. Für gut fünf Wochen schien Mallorcas Mietern eine Atempause gesichert.
20. MÄRZ 2026
Spanische Zentralregierung verabschiedet Real Decreto-ley 8/2026 mit 2-Jahres-Verlängerungsoption und 2%-Mietdeckel. Das Dekret tritt unmittelbar in Kraft.
22. MÄRZ 2026
Veröffentlichung im BOE. Mieter können ab sofort die Verlängerung formell beim Vermieter beantragen.
28. APRIL 2026
Der Kongress lehnt die Konvalidierung des Dekrets ab — 177 Stimmen dagegen (PP, Vox, Junts). Die Maßnahmen treten rückwirkend außer Kraft.
30. APRIL 2026
Die Nicht-Konvalidierung wird im BOE veröffentlicht und ist sofort wirksam. Das Dekret hat rechtlich nur 37 Tage existiert.
Das Scheitern war absehbar: PP, Vox und Junts hatten früh signalisiert, dass sie das Dekret ablehnen würden. Dennoch hat das kurze Zeitfenster der Gültigkeit eine juristische Grauzone hinterlassen — für jene Mieter, die in diesen 37 Tagen die Verlängerung formell beantragt haben. Ob deren Verträge als verlängert gelten, ist Gegenstand eines juristischen Streits, der die Gerichte auf Jahre beschäftigen könnte.
„Wenn die Mietpreisbremse funktionieren würde, wäre ich die erste, die sie umsetzt.“MARGA PROHENS, MINISTERPRÄSIDENTIN DER BALEAREN (PP)
Was kommt — und was (noch) fehlt
Die Balearenregierung hat für 2026 den Bau von rund 1.000 neuen Wohnungen angekündigt — mehr als je zuvor auf den Inseln. In Palma sollen außerdem 323 Sozialwohnungen am Gelände des Palma Arena entstehen, das größte Sozialbauprojekt der Inselgeschichte. Ein umfassender Plan sieht langfristig 4.500 neue Einheiten in Palma vor.
Das klingt nach viel. Aber Experten sind skeptisch: Wegen komplexer Genehmigungsverfahren und des Wassermangels in Palma werden die meisten dieser Wohnungen frühestens in fünf Jahren bezugsfertig sein. Für die Tausenden Mieter, deren Verträge jetzt auslaufen, ist das keine Hilfe.
Was wirklich fehlt: ein struktureller Ansatz. Neben mehr Sozialwohnungsbau wären das etwa eine höhere Besteuerung von Leerstand, steuerliche Anreize für langfristige Residenten-Mietverträge statt Ferienvermietung — und eine ehrliche politische Debatte darüber, für wen diese Insel eigentlich da ist.
Was bedeutet das für Eigentümer und Mieter konkret?
Mieter sollten jetzt prüfen, wann ihr Vertrag ausläuft, und sich rechtlich beraten lassen — insbesondere wenn sie im Fenster zwischen dem 22. März und dem 28. April eine Verlängerung beantragt haben. Dieser Status ist juristisch unklar und könnte sich als Schutz erweisen — oder auch nicht.
Vermieter sollten bei Neuverträgen oder Verlängerungen besonders sorgfältig vorgehen. Die Rechtslage hat sich in kurzer Zeit mehrfach geändert. Das allgemeine Mietrecht (LAU) gilt wieder uneingeschränkt — aber die politische Debatte ist alles andere als abgeschlossen.
Der Wohnungsmarkt auf Mallorca ist 2026 zum politischen Stresstest geworden. Für viele Residenten ist er längst zur Frage geworden, ob sie sich ihr Leben auf der Insel noch leisten können.
Immobilien Mallorca: Wie beeinflusst der Golf-Konflikt den lokalen Markt?

Die globale Landschaft verändert sich ständig, und geopolitische Ereignisse haben weitreichende Folgen. Aktuell rückt die Golfregion und hier insbesondere Dubai in den Fokus. Unsicherheiten, steigende Reisekosten für Langstreckenflüge und potenzielle Sicherheitsbedenken lassen viele Investoren und Reisende umdenken. Dubai, einst ein globaler Anziehungspunkt für Luxustourismus und Kapitalanlagen, steht vor neuen Herausforderungen. Doch welche direkten und indirekten Auswirkungen hat dies auf den Immobilienmarkt Mallorca? Lassen Sie uns die Verbindungen beleuchten.
Dubai vs. Mallorca: Warum Investoren umdenken
Die Attraktivität von Reisezielen und Investmentstandorten hängt stark von ihrer Stabilität und Erreichbarkeit ab. Die aktuellen Turbulenzen in der Golfregion könnten dazu führen, dass Dubai als primäres Ziel für Vermögende an Glanz verliert. Hier sind die Hauptgründe, die eine Verlagerung von Investitionen auslösen könnten:
- Sinkende Attraktivität Dubais: Die unsichere politische Lage und erhöhte Reisekosten mindern die Anziehungskraft Dubais als exklusives Reiseziel und sicheren Hafen für Immobilien-Investitionen.
- Sicherheitsbedenken: Die geopolitische Instabilität in der Region verunsichert Anleger, die nach stabileren und risikoärmeren Optionen suchen.
- Hohe Reisekosten: Deutlich gestiegene Kosten für Langstreckenflüge können die Reisebereitschaft beeinträchtigen und alternative, nähergelegene Reiseziele attraktiver machen.
Diese Entwicklungen führen dazu, dass sich Investoren zunehmend nach Alternativen umsehen, die Sicherheit, Stabilität und Wachstumspotenzial bieten. Und genau hier kommt Mallorca ins Spiel.
Mallorca: Der stabile Anker im Mittelmeer für Ihr Immobilien-Investment
Im krassen Gegensatz zur volatilen Situation in anderen Teilen der Welt präsentiert sich Mallorca als ein Fels in der Brandung. Die Insel hat sich über Jahrzehnte als international anerkannter und begehrter Standort etabliert – sowohl für Lebensqualität als auch für Immobilien-Investitionen.
Die unschlagbaren Vorteile von Immobilien auf Mallorca:
- Politische Stabilität & Sicherheit: Als Teil Spaniens bietet Mallorca ein stabiles rechtliches und politisches Umfeld, weit entfernt von den Konfliktherden. Das schafft Vertrauen und eine solide Basis für langfristige Immobilien-Investitionen.
- Exzellente Erreichbarkeit: Mallorca ist via Flugzeug hervorragend an die wichtigsten europäischen Metropolen angebunden. Zahlreiche Direktflüge garantieren eine einfache und schnelle Anreise, was sowohl für Ferienhausbesitzer als auch für permanente Bewohner von unschätzbarem Wert ist.
- Hohe Lebensqualität: Mediterranes Klima, atemberaubende Natur, eine reiche Kultur und eine ausgezeichnete Infrastruktur machen die Insel zu einem attraktiven Wohnort. Dies sichert eine kontinuierlich hohe Nachfrage nach Immobilien Mallorca.
- Robuster Immobilienmarkt: Der Immobilienmarkt auf Mallorca zeichnet sich durch seine Widerstandsfähigkeit und Wertbeständigkeit aus. Besonders das Segment der Luxusimmobilien auf Mallorca zeigt eine konstante Nachfrage und Preisentwicklung.
Die Auswirkungen auf Immobilienpreise und Nachfrage auf Mallorca
Angesichts der globalen Umschichtungen könnte der Immobilienmarkt Mallorca von den Veränderungen in der Golfregion profitieren. Wenn Kapitalströme aus unsicheren Regionen abgeleitet werden, sucht dieses Kapital nach sicheren und renditestarken Anlagemöglichkeiten.
- Steigende Nachfrage: Wir erwarten einen Zustrom internationaler Käufer, die bisher primär in anderen, nun unsicheren Regionen investiert haben. Diese Neuausrichtung könnte die Nachfrage nach Immobilien auf Mallorca weiter verstärken.
- Positive Preisentwicklung: Eine erhöhte Käufernachfrage bei einem begrenzten Angebot, insbesondere bei erstklassigen Objekten, könnte zu einer weiteren Stabilisierung oder sogar einem moderaten Anstieg der Immobilienpreise auf Mallorca führen. Dies gilt besonders für Premium-Lagen und -Objekte.
- Diversifizierung der Käuferschaft: Die Insel könnte neue Investorensegmente anziehen, die bisher weniger präsent waren, und somit die Vielfalt des Immobilien-Investments Mallorca erhöhen.
Ihr Investment auf Mallorca: Eine sichere Zukunft?
Die aktuellen globalen Entwicklungen unterstreichen mehr denn je die Bedeutung von Sicherheit, Stabilität und Erreichbarkeit bei Immobilien-Investitionen. Mallorca steht in diesem Kontext als Synonym für Beständigkeit und bleibende Attraktivität. Für potenzielle Käufer und Anleger könnte genau jetzt der strategisch günstige Zeitpunkt sein, um sich auf dem dynamischen Immobilienmarkt Mallorca zu positionieren und eine attraktive Immobilie auf Mallorca zu kaufen.
„Uncertainty in Gulf region impacts travel and investment confidence.“ Global Geopolitical Insights, 2026. „Economic repercussions of Middle East conflicts on global markets.“ Financial Times, 2026. „Mallorca retains top spot for European luxury real estate.“ Knight Frank Report, 2025. „Airlines increasing flight routes to Mallorca due to sustained demand.“ Majorca Daily Bulletin, 2026.
Die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf – und wie wir sie vermeiden
Bulldog Real Estate | If it’s not WOW, it’s not done.
Der Verkauf einer Immobilie – vor allem auf einem anspruchsvollen Markt wie Mallorca – ist weit mehr als ein Inserat und ein Besichtigungstermin. Ohne Strategie, Marktkenntnis und professionelle Begleitung schleichen sich schnell Fehler ein, die Zeit, Geld und Nerven kosten.
Hier sind die sechs häufigsten Stolperfallen – und wie wir von Bulldog Real Estate sie gezielt vermeiden:
1. Zu viele Makler, zu wenig Strategie
Wer seine Immobilie gleichzeitig über mehrere Makler anbietet, sendet ein klares Signal: Verzweiflung statt Qualität. Für potenzielle Käufer wirkt ein solches Vorgehen planlos – und schadet dem Eindruck Ihrer Immobilie.
✅ Unsere Lösung:
Wir koordinieren gezielt, ob, wo und mit wem inseriert wird – ohne auf die Reichweite ausgewählter Partner zu verzichten. Ihr Auftritt bleibt kontrolliert, hochwertig und wirkungsvoll.
2. Falsche Preisvorstellung
Viele Eigentümer orientieren sich am Wunschpreis – statt an Marktdaten. Das führt zu langen Standzeiten oder Abschlägen beim Verkauf.
✅ Unsere Lösung:
Wir sagen nicht, was Sie hören wollen – sondern, was der Markt zahlt. Fundierte Analysen und ehrliche Beratung bringen Sie schneller und sicherer ans Ziel.
3. Schwache Präsentation
Verkauf mit unscharfen Handyfotos und generischen Texten? Keine Chance auf Top-Deals. Der erste Eindruck entscheidet – gerade online.
✅ Unsere Lösung:
Unsere Exposés wecken Emotionen. Mit professionellen Fotos, zielgerichteten Texten und modernem Design erzählen wir die Geschichte Ihrer Immobilie – nicht irgendeine.
4. Unklare Zielgruppe
„Je mehr Leute sehen, desto besser“? Ein Trugschluss. Wer alle ansprechen will, erreicht oft niemanden.
✅ Unsere Lösung:
Wir kennen die Zielgruppe, die wirklich kauft – nicht nur die, die träumt. Mit datenbasierter Strategie und maßgeschneiderter Ansprache treffen wir genau ins Schwarze.
5. Fehlende Marktkenntnis
Mallorca ist komplex: Mikro-Lagen, internationale Nachfrage, saisonale Schwankungen – jedes Detail zählt.
✅ Unsere Lösung:
Wir analysieren präzise: Lage, Timing, Käuferverhalten. Denn auf Mallorca entscheidet nicht nur der Standort – sondern das Gesamtbild.
6. Rechtliche Hürden
Unvollständige Unterlagen, fehlende Genehmigungen oder Altlasten können den Verkauf gefährden – oder ganz platzen lassen.
✅ Unsere Lösung:
Wir verkaufen keine Häuser mit Fragezeichen. Von der ersten Bewertung bis zur Schlüsselübergabe sorgen wir für rechtliche Klarheit und Sicherheit.
Unser Ansatz: Qualität statt Masse
Wir arbeiten exklusiv, individuell und mit einem durchdachten Vermarktungskonzept – maßgeschneidert für Ihre Immobilie.
Mit Bulldog Real Estate profitieren Sie von persönlicher Beratung, fundierter Marktkenntnis und einem klaren Ziel:
Ihre Immobilie nicht einfach nur zu verkaufen – sondern bestmöglich.
Weitere Informationen
Immobilie auf Mallorca legal vermieten ohne ETV-Lizenz und trotzdem selber nutzen:
So nutzen Sie Ihre Immobilie in der Nebensaison für Unternehmen
Mallorca ist nicht nur ein Urlaubsparadies, sondern auch eine lukrative Chance für Immobilienbesitzer. Wussten Sie, dass Sie Ihre Immobilie auf Mallorca legal ab 32 Tagen ohne Ferienvermietungslizenz (ETV) vermieten können? Dabei können Sie Ihre Immobilie weiterhin selbst nutzen und in der Nebensaison an Unternehmen vermieten, die Remote-Work-Retreats für ihre Teams organisieren. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Immobilie gewinnbringend vermieten, warum Unternehmen ideale Mieter sind und wie wir Sie bei der Umsetzung unterstützen.
Was bedeutet „Vermietung ab 32 Tagen“ ohne ETV-Lizenz?
Nach dem Tourismusgesetz der Balearen gilt eine Vermietung als touristische Ferienvermietung, wenn sie kurzfristig (unter 30 Tagen) erfolgt. Ab einer Mietdauer von 32 Tagen fällt die Vermietung jedoch unter die Kategorie der langfristigen Vermietung und erfordert keine ETV-Lizenz. Das ist ideal für Immobilienbesitzer, die keine Lizenz besitzen, aber dennoch Einnahmen erzielen möchten.
Vorteile dieser Regelung:
- Flexibilität: Nutzen Sie Ihre Immobilie in der Hochsaison selbst und vermieten Sie sie in der Nebensaison.
- Keine bürokratischen Hürden: Keine ETV-Lizenz erforderlich, was Zeit und Kosten spart.
- Legale Einnahmequelle: Vermietung ab 32 Tagen ist rechtlich unkompliziert.
Diese Option ist besonders interessant für Eigentümer, die ihre Immobilie nicht dauerhaft vermieten, sondern saisonal nutzen möchten.
Warum Unternehmen die perfekten Mieter für Ihre Immobilie sind
Die Vermietung an Unternehmen, die Remote-Work-Retreats oder Teambuilding-Aufenthalte auf Mallorca planen, ist ein wachsender Trend. Besonders in der Nebensaison (Oktober bis April) suchen Unternehmen nach hochwertigen Immobilien für ihre Mitarbeiter. Hier sind die Gründe, warum Unternehmen ideale Mieter sind:
- Zuverlässige Zahlungen: Unternehmen sind professionelle Vertragspartner und minimieren das Risiko von Zahlungsausfällen.
- Nebensaison-Nutzung: Während die touristische Nachfrage im Winter sinkt, suchen Unternehmen ruhige Locations für produktive Retreats.
- Langfristige Partnerschaften: Viele Unternehmen buchen regelmäßig, was Ihnen Planungssicherheit bietet.
- Weniger Verwaltungsaufwand: Unternehmen organisieren ihre Teams selbst, was Ihren Aufwand reduziert.
Mallorca bietet mit mildem Klima, hervorragender Infrastruktur und inspirierender Umgebung perfekte Bedingungen für Remote-Work-Retreats – ein Markt mit großem Potenzial.
So bereiten Sie Ihre Immobilie für die Vermietung vor
Damit Ihre Immobilie für Unternehmen attraktiv ist, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Technische Ausstattung: Schnelles WLAN, Arbeitsplätze (z. B. Schreibtische) und Gemeinschaftsräume sind essenziell.
- Komfort: Ausreichend Schlafplätze, moderne Badezimmer und Extras wie Pool oder Terrasse steigern die Nachfrage.
- Mietvertrag: Ein Vertrag für mindestens 32 Tage ist entscheidend, um die ETV-Pflicht zu umgehen. Klären Sie Mietdauer, Nebenkosten und Haftung.
- Vermarktung: Präsentieren Sie Ihre Immobilie auf Plattformen für Remote-Work-Retreats oder über lokale Immobilienagenturen. Betonen Sie die Eignung für Teams und die Vorteile der Nebensaison.
Tipp: Arbeiten Sie mit einem Rechtsberater zusammen, um einen rechtssicheren Mietvertrag zu erstellen.
Die Vorteile der Nebensaison für Vermietungen
Die Nebensaison ist die perfekte Zeit, um Ihre Immobilie zu vermieten:
- Geringere Konkurrenz: Weniger touristische Nachfrage bedeutet mehr Chancen für Ihre Immobilie.
- Attraktive Preise: Unternehmen schätzen die kostengünstigen Konditionen im Winter.
- Nachhaltigkeit: Vermietungen in der Nebensaison entlasten die Insel während der Hochsaison.
So bleibt Ihre Immobilie in der Hochsaison für Ihren eigenen Urlaub frei, während Sie in der Nebensaison Einnahmen erzielen.
Steuerliche Aspekte der Vermietung
Auch bei langfristigen Vermietungen müssen Einnahmen in Spanien versteuert werden. Als Nicht-Resident reichen Sie quartalsweise eine Einkommensteuererklärung ein. Ein Steuerberater hilft Ihnen, alle Pflichten zu erfüllen und mögliche Abzüge zu nutzen. So vermeiden Sie rechtliche Probleme und optimieren Ihre Rendite.
Unser Service: Ihre Immobilie erfolgreich vermieten
Die Vermietung an Unternehmen klingt spannend, aber Sie brauchen Unterstützung? Wir bieten Ihnen umfassende Beratung und Begleitung:
- Rechtliche Unterstützung: Wir prüfen die Eignung Ihrer Immobilie und helfen bei der Vertragsgestaltung.
- Vermarktung: Wir präsentieren Ihre Immobilie gezielt Unternehmen und knüpfen Kontakte.
- Steuerberatung: Wir vermitteln Sie an Experten für die spanische Steuerpflicht.
- Komplettservice: Von der Immobilienaufbereitung bis zur Mieterakquise – wir machen Ihre Vermietung zum Erfolg.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und starten Sie noch heute!
Fazit: Immobilie auf Mallorca vermieten – legal, flexibel, lukrativ
Die Vermietung Ihrer Immobilie auf Mallorca ab 32 Tagen ohne ETV-Lizenz ist eine clevere Möglichkeit, Eigenutzung und Rendite zu kombinieren. Besonders die Vermietung an Unternehmen für Remote-Work-Retreats in der Nebensaison bietet Zuverlässigkeit und attraktive Einnahmen. Nutzen Sie diese Chance, um Ihre Immobilie gewinnbringend einzusetzen – legal und unkompliziert.
Haben Sie Fragen? Lassen Sie sich von uns beraten und machen Sie Ihre Immobilie zum Erfolg! Kontaktieren Sie uns jetzt.